JA
zu sauberem
Wasser

JA zum öffentlichen Gestaltungsplan für die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Hard
Die Winterthurer Abwasserreinigungsanlage ARA Hard braucht von Gesetzes wegen eine zusätzliche Reinigungsstufe, um Mikroverunreinigungen wie Spuren von Medikamenten oder hormonaktiven Stoffen herauszufiltern. Ausserdem muss mehr Stickstoff eliminiert und die Anlage für die wachsende Bevölkerung vorbereitet werden. Darum muss die ARA ausgebaut werden. Dafür muss Wald gerodet und auf einer Fruchtfolgefläche wieder aufgeforstet werden. Ein öffentlicher Gestaltungsplan und eine Zonenplanänderung sind die Grundlage für diesen wichtigen Ausbau der ARA. Im Stadtparlament wurden Gestaltungsplan und Zonenplanänderung mit einer grossen Mehrheit von 41 : 12 Stimmen befürwortet. Eine Gruppe von Landwirten hat das Referendum dagegen ergriffen. Ein Ja zum Gestaltungsplan ist nötig, um so rasch wie möglich eine optimale Reinigung des Abwassers, das aus der ARA in die Töss fliesst zu gewährleisten und um das Trinkwasser wie auch den Natur- und Erholungsraum im Niederfeld zu schützen.
1.
Für den ARA-Ausbau gehen wertvolle Waldflächen und Trockenwiesen verloren. Sie werden in unmittelbarer Nähe ersetzt.
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Durch die Erweiterung der ARA Hard gehen wertvolle Waldflächen und eine schutzwürdige Trockenwiese verloren. Sie beherbergen gefährdete Tier- und Pflanzenarten.
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Schutzwürdige Lebensräume dürfen nur aus zwingenden Gründen gerodet respektive überbaut werden. Dafür ist ein gleichwertiger Ersatz zu leisten (Natur- und Heimatschutzgesetz sowie Waldgesetz)
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Schutz und Pflege von wertvollen Naturflächen dienen der Förderung der Artenvielfalt, besonders von Insekten als Bestäuber von Obst- und Gemüsepflanzen und damit der Gesundheit der Menschen und der Ernährungssicherheit.

2.
Das Niederfeld ist Grundwasserschutzgebiet.
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Das Niederfeld ist Grundwasserschutzzone für wichtige Trinkwasserfassungen. Deshalb gehört die Fläche der Stadt Winterthur. Nicht umsonst war dort bis zum 2. Weltkrieg Wald, denn Wald bietet den besten Schutz für das Trinkwasser.
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Sauberes Trinkwasser ist Teil unserer Ernährungssicherheit.
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Auf der Parzelle ist künftig aus Gewässerschutzgründen nur noch eingeschränkt Landwirtschaft möglich.
3.
Die Flächen für die Ersatzmassnahmen im Niederfeld gehören der Stadt und eignen sich gut für ökologische Ersatzmassnahmen.
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Der Ersatz für den Wald wird im Niederfeld auf einer Fläche geschaffen, die der Stadt Winterthur gehört. Längerfristig entsteht ein Biotop mit hohem ökologischem Wert.
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Im bestehenden Mittelwald wechseln sich hohe, alte Bäume mit den verschiedensten niedrigeren Baum- und Straucharten ab. Der Reichtum an teilweise seltenen Tier- und Pflanzenarten ist hoch. Die Rodung für die Erweiterung der ARA ist ein markanter Eingriff, der den ökologischen Wert über lange Zeit schmälern wird. Um den Schaden möglichst gering zu halten, soll die Aufforstung in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Wald erfolgen. Damit der ökologische Wert in den nächsten 50 Jahren möglichst gut wieder hergestellt werden kann, ist die zusammenhängende Aufforstung an diesem Ort zwingend.
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Durch die Erweiterung der ARA geht zudem eine Wiese im Pufferbereich eines Amphibienlaichgebietes verloren, die auch ein Orchideenstandort ist. Alle Amphibien und Orchideen sind geschützt. Auch für sie wird in unmittelbarer Nähe auf städtischen Parzellen ein Ersatzstandort geschaffen.
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Die heutige Lösung wird von der grossen Mehrheit des Winterthurer Stadtparlaments, vom Kanton (Wald-, Naturschutz) und von den Naturschutzorganisationen mitgetragen.
4.
Das Niederfeld wird als Naherholungsgebiet für die städtische Bevölkerung aufgewertet.
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Die Landschaftspflegerische Begleitplanung – als Beilage zum Gestaltungsplan – sieht im Niederfeld zusätzlich einen Obstgarten, Baumreihen und Hecken entlang des Niederfeldbaches vor. Landwirtschaft kann weiterhin betrieben werden, allerdings häufiger auf extensive Art ohne Pestizide und Kunstdünger.
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Damit wird das Niederfeld zu einem abwechslungsreichen Naherholungsgebiet. Es bietet vielfältige Beobachtungsmöglichkeiten und Erlebnisse in der Natur.
5.
Es geht keine Fruchtfolgefläche verloren. Kein Landwirt verliert seinen Job.
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Die Parzelle, auf der die gerodete Waldfläche wieder aufgeforstet wird, ist an einen Landwirt verpachtet. Die Pacht endet mit seiner Pensionierung Ende 2027.
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Beanspruchte Fruchtfolgeflächen werden gem. Landwirtschaftsgesetz ersetzt, zum grossen Teil auf städtischem Gebiet. Gesamthaft geht keine Fruchtfolgefläche verloren.
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Heute wird auf der Parzelle Intensiv-Landwirtschaft betrieben, zum Beispiel durch Anbau von Futtermais. Die Futtermittelproduktion ist nicht standortgebunden. Wald für Trinkwasserschutz, Biodiversität und Naherholung ist hingegen im Niederfeld ortsgebunden.

Wir sagen JA
Margrit
Aegerter
Pens. Soz. HS
Urs
Akeret
Werber
Martin
Bärtschi
Umweltingenieur
Brigitte
Berginz
Walter
Bossert
Ehemal. Stadtrat
Cristina
Brunel
Stadtparlamentarierin SP
Louisa
Buttsworth
Vorstand Grüne Winterthur, Projektleiterin Abwasserreinigungsanlagen
Andreas
Büeler
Fraktionspräsident Grüne Stadtparlament Winterthur
Manon
Christelle
Andi
Daurù
Kantonsrat SP
Simon
Demont
Bauzeichner
Nora
Ernst
Co-Präsidentin GLP Kanton Zürich
Annette
Erzinger
Vorstand SP Töss
Jan
Fehr
Mitglied Stadtparlament / Geschäftsführer
Tobija
Fischer
Stadtparlamentarier SP
Regula
Forster
Werner
Frei
Rentner
Katharina
Frei Glowatz
Stadtparlamentarierin Grüne, Landschaftsarchitektin
Markus
Fritschi
Marilena
Gnesa
Juristin, Mitglied Stadtparlament
Thomi
Gschwind
Stadtparlamentarier
Katja
Hager
Stadtparlamentarierin SP, Ökonomin
David
Hauser
Organisationsberater
Florian
Heer
Co-Präsidium Grüne Kt. Zürich
Bea
Helbling
Sozialarbeiterin & Co-Fraktionspräsidentin SP Stadtparlament Winterthur
Felix
Helg
Stadtparlamentarier FDP
Corinne
Hertli Wanner
Stadtparlamentarierin Grüne
Joachim
Hostettler
Senior Engineer (pensioniert)
Lea
Jacot
Stadtparlamentarierin
Franziska
Kramer-Schwob
Stadtparlament EVP, Fraktionspräsidentin
Vreni
Lenggenhager
Peter
Lippuner
Ehemal. TV Journalist
Andreas
Madianos
Raumplaner
Cristina
Mancuso Cabello
Praxismanagerin, Stadtparlamentarierin FDP
Hans
Maurer
Rechtsanwalt
Florian
Meier
Ehmal. Kantonsrat Grüne, Bauphysiker
Livia
Merz
Stadtparlamentarierin SP
Ilona
Molnar
Vize Präsidentin Grüne Winterthur - Nachhaltigkeitsspezialistin
Valeria
Muster
Stadtparlamentarierin SP
Marianne
Ott
Rechtsanwältin
Pearl
Pedergnana
Ehemal. Stadträtin SP
Raphael
Perroulaz
Stadtparlamentarier FDP / Präsident Stadtbau-Kommission
Martina
Pfirter
Stadtparlamentarierin SP
Jonas
Pfister
Kantonsrat Grüne, Bauingenieur
Dani
Romay
Stadtparlamentarier FDP
Dragos
Rosu
System Engineer
Daniela
Roth-Nater
Stadtparlamentarierin EVP
Andreas
Rudolf
Malermeister
Rolf
Räth
Vorstand SP Töss
Karin
Salm
Kulturjournalistin
Andreas
Schoellhorn
Maria
Sorgo
Co-Fraktionspräsidium SP Stadtparlament Winterthur
Markus
Steiner
Mitglied Stadtparlament
Annetta
Steiner
Präsidentin GLP Winterthur, Stadtparlamenatriern
Gabi
Stritt
Stadtparlamentarierin SP
Verena
Störi
Eduard
Tanner
Raphael
Tobler
Unternehmer
Luca
Tschan
Geschäftsleitung SP Winterthur
Franziska
Tschirky Feratovic
Co-Präsidentin SP Winterthur
Nik
Walter
Wissenschaftsjournalist
Philippe
Weber
Co-Präsident SP Winterthur, Stadtparlamentarier
Peter Christian
Wyss
Arzt

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